Wärmeplanung für Gebäude, Quartiere und Kommunen
Wir planen Wärme für Versorger, Immobilienunternehmen, Städte und Gemeinden
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Wärmeplanung – Wirtschaftlich umsetzbar und erneuerbar
Wir unterstützen Kommunen, Stadtwerke, Hausverwaltungen und Vermieter bei der Wärmeplanung. Grundlage der kommunalen Wärmeplanung sind belastbare Daten, technische Analysen und ein klarer Fokus auf regionale Wertschöpfung statt fossiler Abhängigkeit.

Kommunale Wärmeplanung
Machbarkeitsstudien für Wärmenetze (nach BEW-Förderung)
Integriertes Quartierskonzept nach KfW 432
Heizungspass
Machbarkeitsstudie für Wärmepumpen
Detailplanung für Wärmepumpen
Angebotseinholung für Wärmepumpen
Baubegleitung und Abnahme von Wärmepumpen
Kommunale Wärmeplanung
Wir entwickeln förderfähige Wärmepläne nach dem Wärmeplanungsgesetz (WPG). Unsere Arbeit beginnt mit einer umfassenden Bestandsanalyse und Potenzialbewertung und führt über die Entwicklung von Szenarien bis hin zu konkreten Maßnahmen.
Dabei liegt unser Fokus auf realistischen Lösungen und einer erneuerbaren Wärmeversorgung.

Unsere 13 bisherigen und aktuellen Wärmeplanungskunden erhalten klare Konzepte, wie der Wärmewandel vor Ort gewinnbringend funktionieren kann.
Bestands- und Potenzialanalyse
Ableitung realistischer Zielszenarien auf Basis lokaler Gegebenheiten
Identifikation von Prüf- und Eignungsgebieten
Bewertung erneuerbarer Wärmeoptionen (Wärmepumpen, Biomasse, Flusswasserwärme, Geothermie, Solarthermie, Abwärme)
Analyse und Priorisierung von Wärmenetzpotenzialen
Maßnahmenkatalog mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Controllingkonzept inkl. Indikatoren und Verstetigungsstrategie
Strukturierte Akteurs- und Bürgerbeteiligung (Workshops, Infoveranstaltungen, Interviews, Abstimmung mit Verwaltung und Politik)
Machbarkeitsstudien für Wärmenetze (nach BEW-Förderung)
Wir planen Wärmenetze in mehreren Varianten, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich bewertet werden und regionale Wärmequellen wie Abwärme, Biomasse oder Flusswasserwärme einbeziehen.
Ziel ist der Aufbau eines stabilen, erneuerbaren und langfristig finanzierbaren Wärmenetzes.

Unsere Ergebnisse liefern eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen von Kommunen, Stadtwerken und privaten Betreibern.
Ermittlung der Gebäudedaten und Wärmebedarfen
Ermittlung erneuerbarer Wärmepotenziale (Flusswasserwärme, Geothermie, Biomasse, Solarthermie, Abwärme, Großwärmepumpen)
Planung von Erzeugungsvarianten und Energiezentralen
Wärmenetzplanung in mehreren Varianten
Wirtschaftlichkeitsberechnung inkl. Investitions-, Betriebs- und Wärmegestehungskosten sowie Amortisationszeiten
Variantenvergleiche der Netz- und Erzeugungsoptionen
Empfehlung der optimalen Versorgungsvariante
Umsetzungspfad und weiteres Vorgehen
Integriertes Quartierskonzept nach KfW 432
Wir erstellen integrierte Quartierskonzepte nach KfW 432 und zeigen, wie Gebäude, Wärmeversorgung und Infrastruktur im Quartier energieeffizienter, erneuerbar und zukunftssicher werden. Kommunen erhalten für die Konzepterstellung eine Förderung von 75-90 %.

Damit entsteht ein belastbarer Fahrplan für die energetische Weiterentwicklung des Quartiers.
IST-Analyse des Quartiers
Potenzialanalyse für Effizienz und erneuerbare Energien
Maßnahmenkatalog inkl. Bewertung von Kosten, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit
Anpassung an Klimawandel & Ausbau grüner Infrastruktur
Zeitplan, Umsetzungsstrategie und Controlling
Strategie zu Information, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit
Heizungspass
Die fundierte Entscheidungsgrundlage für Ihre zukünftige Wärmeversorgung
Moderne Heizlösungen entfalten ihr technisches und wirtschaftliches Potenzial nur, wenn sie von Beginn an vorausschauend und systematisch geplant werden.
Die Umstellung der Wärmeversorgung in Mehrfamilienhäusern oder größeren Liegenschaften stellt Eigentümergemeinschaften und Betreiber vor technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragestellungen. Der Heizungspass schafft frühzeitig Klarheit.
Wir prüfen vor Ort die gebäudetechnischen Voraussetzungen, bewerten geeignete Heiztechnologien und geben eine erste Orientierung zu Aufwand und Wirtschaftlichkeit. So vermeiden Sie vorschnelle Einzelentscheidungen und schaffen von Beginn an eine strukturierte Entscheidungs­grundlage.
Der Heizungspass eignet sich besonders für Eigentümer­gemeinschaften, Hausverwaltungen und Bestandshalter, die ihre zukünftige Wärmeversorgung strukturiert und technologieoffen prüfen möchten.
Vor-Ort-Termin mit technischer Bestandsaufnahme
Gebäude- und Anlagencheck der bestehenden Wärmeversorgung
Platz- und Aufstellungsanalyse möglicher Heizsysteme
Eignungsprüfung des Gebäudes für verschiedene Wärmeerzeuger
Verständliche Herleitung der Dimensionierung
Variantenvergleich möglicher Heizlösungen
Wirtschaftliche Orientierung
Handlungsempfehlung inkl. nächster Umsetzungsschritte
Machbarkeitsstudie für Wärmepumpen
Vorausschauende Planung für Mehrfamilienhäuser und größere Liegenschaften
Die Machbarkeitsstudie prüft, wie sich eine zukünftige Wärmeversorgung technisch und wirtschaftlich realisieren lässt und liefert eine detaillierte Analyse des Gebäudes.
Dabei werden verschiedene Versorgungsvarianten systematisch betrachtet, sodass technische Machbarkeit, Systemauslegung und Wirtschaftlichkeit umfassend bewertet werden können.
So entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Wärmeversorgung.
Ziel ist eine belastbare Grundlage, die technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit nachvollziehbar zusammenführt.
Technische Prüfung vor Ort
Konzeptionierung der zukünftigen Wärmeerzeugung
Prüfung verschiedener Versorgungsvarianten
Auslegung und Dimensionierung der Wärmepumpenanlage
Wirtschaftlichkeitsberechnung inkl. Amortisation
Kostenschätzung für die Umsetzung
Präsentation des Versorgungskonzepts
Detailplanung für Wärmepumpen
Technische Präzision als Grundlage für eine reibungslose Umsetzung
Wo Projekte größer und komplexer werden, schafft eine präzise Detailplanung die notwendige Sicherheit für die erfolgreiche Umsetzung einer Wärmepumpenlösung.
Aufbauend auf der Machbarkeitsstudie werden alle technischen, hydraulischen und baulichen Anforderungen ausgearbeitet. Ziel ist eine umsetzungsreife Planung als belastbare Grundlage für Ausschreibung und Bau.
So stellen wir sicher, dass Ihre Wärmepumpe technisch normkonform, wirtschaftlich sinnvoll und langfristig zukunftsfähig umgesetzt werden kann.
So schaffen wir eine umsetzungsreife Planungsgrundlage für Ausschreibung und Bau.
Detaillierte Auslegung der Wärmepumpe und Systemhydraulik
Planung von Aufstellflächen und Einbindung in die Gebäudetechnik
Planung der Leitungsführung und Einbindung ins Heizsystem
Erstellung eines Leistungsverzeichnisses
Kostenberechnung für die Umsetzung
Abstimmung mit Netzbetreiber und relevanten Genehmigungsstellen
Beratung zu Fördermöglichkeiten
Angebotseinholung für Wärmepumpen
Strukturiert, herstellerneutral und vergleichbar
Die Qualität der Ausführung und die Investitionskosten beeinflussen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit Ihrer Wärmepumpe.
Damit Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage erhalten, übernehmen wir die strukturierte Angebotseinholung auf Basis der Machbarkeitsstudie oder Detailplanung.
Durch unsere Angebotseinholung sparen unsere Kunden regelmäßig fünfstellige Beträge ein.
So wählen Sie nicht das billigste, sondern das fachlich und wirtschaftlich passende Angebot.
Einholung von mindestens drei qualifizierten Angeboten
Technische und wirtschaftliche Prüfung der Angebote
Neutrale und transparente Bewertung als Entscheidungsgrundlage
Begleitung von Bietergesprächen
Baubegleitung und Abnahme von Wärmepumpen
Qualitätssicherung bis zum Betrieb
Auch eine gute Planung entfaltet ihren Wert nur bei fachgerechter Umsetzung.
Wir begleiten die Realisierung Ihrer Wärmepumpe, überwachen die Ausführung und prüfen die Einhaltung technischer und wirtschaftlicher Vorgaben.
So stellen wir sicher, dass Ihre Wärmepumpe technisch korrekt umgesetzt und langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann.
Fachliche Begleitung der Bauphase
Koordination und Abstimmung zwischen allen Projektbeteiligten
Kontrolle der Ausführung auf Übereinstimmung mit Planung und Leistungsverzeichnis
Prüfung der eingesetzten Materialien und Komponenten
Unterstützung bei der technischen Abnahme der Wärmepumpe
Prüfung der Revisionsunterlagen
Rechnungsprüfung
Unterstützung bei Betreiber- und Abrechnungslösungen
Fördermittelbegleitung
Ihre Ansprechpartner für Wärmeplanung
Team
Dipl. Ing. Michael König
Geschäftsführer

Maximilian Zuleger
Projektmanager Wärmeplanung

Sophia Kanthak
Projektmanagerin Wärmeplanung

Emanuel Jokisch
Projektmanager Wärmeplanung

FAQ`s zur Wärmeplanung Leistung
Häufige Fragen
- Arbeitet Frequentum auch mit regionalen Energieversorgern zusammen?
Ja. Wir kooperieren bereits mit mehreren Energieversorgern wie Stadtwerken, den Lechwerken und Bayernwerk Netz. Die Zusammenarbeit ermöglicht eine abgestimmte Entwicklung von Wärmenetzen und kommunalen Strategien – ohne Doppelarbeit und mit klarer Rollenverteilung.
Unsere Leistungen für Stadtwerke umfassen Gebäudedatenaufnahme, Wärmebedarfsmodellierung bis 2045, Analyse erneuerbarer Potenziale, Empfehlungen zu Maßnahmen und Prüfgebieten, Planung von Heizzentralen sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Wir prüfen gerne eine Zusammenarbeit und klären die passende Aufgabenteilung.
- Nutzt Frequentum GIS oder einen digitalen Zwilling für die Wärmeplanung?
Ja. Wir arbeiten mit einem flexiblen GIS-Setup und erstellen für jede Kommune einen vollständigen digitalen Zwilling. Damit sind Wärmebedarfs-, Potenzial- und Szenarioanalysen technisch sauber abbildbar und die Daten können nach Abschluss der Planung eigenständig weitergeführt werden.
Wir nutzen sowohl eigene GIS-Werkzeuge als auch Systeme unserer Partner (u. a. ENEKA, ENERLABS, LBD Infra, Plan4Better und QGIS). Datenstrukturen werden so aufgebaut, dass sie kompatibel zu kommunalen IT-Systemen und Versorger-Schnittstellen bleiben. Kommunen erhalten damit nicht nur einen Wärmeplan, sondern eine belastbare digitale Grundlage für Umsetzung und Fortschreibung.
- Welche Fördermittel erhalten bayerische Kommunen für die Wärmeplanung?
In Bayern wird die Wärmeplanung vollständig über ein einwohnerabhängiges Fördermodell finanziert. Der Freistaat stellt dafür feste Pauschalen bereit, die Personal, Verwaltung oder externe Dienstleister wie Frequentum abdecken. Die Förderhöhe reicht – je nach Einwohnerzahl – von 34.800 € (unter 2.500 EW.) bis 201.100 € (bis 100.000 EW.).
Die Auszahlung erfolgt in zwei Schritten: 50 % zu Beginn, 50 % nach Einreichung des Wärmeplans. Für Kommunen unter 10.000 Einwohnern gibt es zudem ein vereinfachtes Verfahren mit reduzierten Datenerhebungs- und Berichtspflichten. Kommunen ohne Gas- oder Wärmenetz profitieren im verkürzten Verfahren von einem deutlich geringeren Planungsaufwand.
- Welche Aufgaben hat die Kommune während der Wärmeplanung – und wo unterstützt Frequentum?
Die Kommune übernimmt während der Wärmeplanung einige organisatorische Schritte: die öffentliche Bekanntmachung der Wärmeplanung, die Bereitstellung von Daten (z. B. kommunale Liegenschaften) sowie Anfragen bei Strom- und Gasnetzbetreibern. Wir unterstützen dabei, indem wir die erforderlichen Textvorlagen bereitstellen und die Datenabfragen strukturiert vorbereiten.
Zudem nimmt die Kommune an regelmäßigen Jour-fix-Terminen (falls gefordert) teil und wirkt bei Akteurs- und Bürgerbeteiligungen mit. Die Terminserien, Agenden und Protokolle stellen wir zur Verfügung. Am Ende folgt der Gemeinderats- bzw. Stadtratsbeschluss über den Wärmeplan.
- Was leistet die kommunale Wärmeplanung – und was nicht?
Die kommunale Wärmeplanung schafft die Rahmenbedingungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Sie liefert Planungssicherheit, zeigt künftige Wärmenetzgebiete, beschreibt Transformationspfade und stärkt die regionale Wertschöpfung.
Sie verpflichtet jedoch nicht zum Bau eines Wärmenetzes oder zu einem Heizungstausch, gibt keine gebäudescharfen Vorgaben und ersetzt keine Detail- oder Umsetzungsplanung.
- Löst ein veröffentlichter Wärmeplan die 65-Prozent-Regel im GEG früher aus?
Nein. Ein fertiggestellter und veröffentlichter Wärmeplan führt nicht automatisch zu einem vorgezogenen Inkrafttreten der 65-Prozent-Regel im Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Ein früherer Stichtag tritt nur ein, wenn die Kommune zusätzlich Gebietsausweisungen für den Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder Wasserstoffnetzen beschließt. Ohne einen solchen Beschluss bleibt es bei den regulären GEG-Fristen.
- Was ist der Unterschied zwischen dem vereinfachten und dem verkürzten Verfahren in der Wärmeplanung?
Das vereinfachte Verfahren gilt für Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern. Es reduziert die Datenerhebung und Berichtspflichten und folgt standardisierten Abläufen, was den Verwaltungs- und Planungsaufwand deutlich senkt. Die Kommune entscheidet selbst, wie stark sie das vereinfachte Verfahren nutzen möchte.
Das verkürzte Verfahren gilt für Kommunen ohne Gas- oder Wärmenetze oder mit sehr geringem Wärmebedarf. Hier konzentriert sich die Planung ausschließlich auf dezentrale Versorgungsgebiete; Wärmenetze werden nicht betrachtet. Dadurch entfällt ein Großteil der üblichen Analyseschritte.
Beide Verfahren können kombiniert werden und erleichtern die Wärmeplanung spürbar.
- Welche Referenzen hat Frequentum in der Wärmeplanung?
Unser Team hat zahlreiche Wärmeplanungen, Quartierskonzepte und Wärmenetzstudien abgeschlossen; weitere Projekte befinden sich bereits in Umsetzung. Zu unseren Referenzen gehören unter anderem Adlkofen, Altrip, Forstern, Mitterfels, St. Englmar, Zeitlarn, Weisendorf, Bogen, Mainburg, Vilshofen und die VG Schwarzach. Auf Wunsch stellen wir detaillierte Projekteinblicke oder Ansprechpartner zur Verfügung.
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